Portraits mit Perlenkette

 

 

 

 

 

 

Es war einmal… da lebten Männer prunkvoll geschmückt. Im Ritus vieler Kirchen und in den Uniformen des Militärs lebt dieser Brauch sichtbar weiter. Davon inspiriert möchte Astrid Susanna Schulz prachtvolle, zeitgenössische Männer sehen. In ihrer Serie „Portraits mit Perlenkette“ blicken Könige, mit einem breiten Perlenhalsband geschmückt, würdig in den Raum, in dem sie ihr Volk imaginieren. Der Fotografin gelingt es, in ihren Portraits profaner Männer, deren inneren König, Prinzen, Dogen, Kardinal oder Patrizier sichtbar zu machen. Der dunkle Hintergrund, Habitus und Mimik erinnern an die Herrscher-Portraits der Renaissance, denn sie lassen gleich denen auch feinere Nuancen von männlichem Ausdruck zu. Der Betrachter assoziiert in der Perlenkette den prunkvollen Spitzenkragen oder die prächtige Rüstung. Die Perlenkette ersetzt die Krone als Attribut. Unabhängig von Attributen wird deutlich, dass Erhabenheit einer inneren Haltung bedarf. (Clemens Austen)

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